Roberto Martínez nominierte Cristiano Ronaldo in einem tief besetzten 26er-Kader für eine Rekord-sechste WM, mit einem Block von Paris Saint-Germain und sieben Premier-League-Spielern. Portugal kommt als amtierender Nations-League-Sieger und eröffnet Gruppe K gegen die DR Kongo in Houston am 17. Juni, danach Usbekistan und Kolumbien.
Martínez hat Optionen, von denen die meisten Trainer nur träumen: Vitinha, João Neves und Bruno Fernandes im Mittelfeld, Rafael Leão und Pedro Neto außen, und ein Kapitän, der weiter der einzigen fehlenden Trophäe nachjagt. Der Kader trägt auch eine Hommage an den verstorbenen Diogo Jota, eine stille Last, die die Gruppe den ganzen Sommer mittragen wird.
Gruppe K ist auf dem Papier mild — DR Kongo, Usbekistan, Kolumbien — und Portugal wärmte sich mit einem knappen Sieg über Chile durch Bruno Fernandes auf. Die Frage ist nicht die Qualifikation; sie lautet, ob Martínez den tiefsten Kader des Turniers endlich in die Kaltschnäuzigkeit verwandelt, die dieser goldenen Generation gefehlt hat.
Portugal hat mehr Talent als jede Mannschaft, die ihn nie gewonnen hat. 2026 gehen die Ausreden aus.
Der gemeinsame Abschied mit Messi ist die Geschichte der Kommentatoren; Ronaldos persönliche — der letzte Versuch um die fehlende Trophäe — ist unsere. Ob er mit 41 ein Fantasy-Kauf oder -Verzicht ist, klärt ein eigener Captain's Call.
Quellen: FIFA · Al Jazeera — Kader · Al Jazeera — Vorschau.