Jede WM wird teils durch Abwesenheiten definiert. 2026 ist die Liste lang und schmerzhaft — Italien zum dritten Mal in Folge nicht dabei, Ekitike und Estêvão verletzt verloren, Rodrygo und Militão schauen von zu Hause zu. Während der Fußball beginnt, lohnt ein Gedanke an die Namen, die der Gruppenphase fehlen werden.
Der größte Geist ist eine ganze Nation. Italiens drittes Scheitern in Folge — viermaliger Weltmeister, erneut abwesend, im leichtesten je ersonnenen Qualifikationszyklus — ist der strukturelle Skandal, den das Eröffnungsfeuerwerk leise übertünchen wird.
Drumherum steht ein Aufruf der Verletzten: Ekitikes gerissene Achillessehne, Estêvãos Oberschenkel und die Welle, die Rodrygo und Militão erwischte. Ein 48-Team-Tableau ist das inklusivste der Geschichte, und doch formen die Abwesenheiten die Geschichte.
Eine WM wird ebenso von dem definiert, wer fehlt, wie von dem, wer sie stemmt. Ein Gedanke für die Geister.
Das Turnier, das wir bekommen, ist immer ein wenig heimgesucht von jenem, das wir nicht bekommen.
Quellen: ESPN — Italien-Analyse · Goal — die Stars, die fehlen.